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Operational History (German) Section
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Die Operational History (German) Section der Historical Division der United States Army wurde im Januar 1946 eingerichtet, um das operative Wissen und die Erfahrungen kriegsgefangener deutscher Offiziere fĂŒr die Kriegsgeschichtsschreibung nutzbar zu machen. Angeordnet wurde die Einrichtung auf amerikanischer Seite von Colonel Harold E. Potter, dem Chefhistoriker der Europa-Abteilung der Historical Division. Der ehemalige Generalstabschef des Heeres Franz Halder wurde von den Amerikanern mit leitenden Aufgaben betraut. Nach Beginn des Koreakrieges 1950 wurde der Fokus der ausgearbeiteten Schriften mehr und mehr auf Studien zur KriegfĂŒhrung der Wehrmacht im Krieg gegen die Sowjetunion von 1941 bis 1945 verlagert. Sie fanden Eingang in die militĂ€rischen Schulungsprogramme der U.S. Army und deren operative Vorgaben zur mobilen Verteidigung. Eine Reihe ehemaliger Wehrmachtsoffiziere reiste zu VortrĂ€gen an militĂ€rische Einrichtungen der Vereinigten Staaten. Bis zur Auflösung der Sektion 1961 arbeiteten mehr als 300 hohe Offiziere der Wehrmacht zweieinhalbtausend Studien aus. Wichtige Mitarbeiter dieser kriegsgeschichtlichen Abteilung arbeiteten schon ab 1954 im Arbeitskreis fĂŒr Wehrforschung zusammen mit zivilen Historikern an der Geschichtsschreibung zum Zweiten Weltkrieg.

Contents

‱ Literatur
‱ Weblinks

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GrĂŒndung und organisatorische Entwicklung

Erste Vernehmungen kriegsgefangener hochrangiger deutscher Offiziere mit dem Ziel, deren Insiderwissen fĂŒr die US-MilitĂ€rgeschichtsschreibung nutzbar zu machen, wurden schon kurz nach Kriegsende von der Shuster-Commission im Camp Ashcan in Bad Mondorf, Luxemburg, durchgefĂŒhrt.cite-ref-1[1] Die Ende 1945 formierte Historical Division der U.S. Army, deren Hauptaufgabe darin bestand, Darstellungen von Kampfhandlungen und Untersuchungen von militĂ€rischen Konflikten erarbeiten zu lassen, beschloss dann im Zuge der Vorbereitung ihrer eigenen Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkrieges, nicht nur die erbeuteten Akten zu nutzen, sondern auch deutsche Offiziere kriegsgeschichtliche Studien ausarbeiten zu lassen. Mit dem Aufbau einer diesem Zweck dienenden Operational History (German) Section beauftragte sie im Januar 1946 Oberst Harold E. Potter, den Chefhistoriker der Europa-Abteilung der Historical Division,cite-ref-2[2] der mit seinen Mitarbeitern geeignet erscheinende ehemalige Wehrmachtsoffiziere rekrutieren sollte.cite-ref-3[3] Folglich war eine der ersten Amtshandlungen Potters die Einrichtung dieser deutschen Sektion der amerikanischen kriegsgeschichtlichen Abteilung, um die Verfassung von Studien zur deutschen Operationsgeschichte effizient zu organisieren. Er setzte Colonel Charles W. Pence als deren Leiter ein.cite-ref-4[4] Die Europa-Abteilung der Historical Division und ihre Unterabteilung Operational History (German Section) waren ab Januar 1946 beide in Frankfurt am Main ansĂ€ssig.cite-ref-5[5]

Im Sommer 1946 arbeiteten 328 hohe Offiziere der Wehrmacht, die in amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten waren, in den Lagern Oberursel, Allendorf (bei Marburg) und Garmisch an Darstellungen ĂŒber Kampferfahrungen und ihre frĂŒhere Dienstzeit.cite-ref-6[6] Unter diesen befand sich mit General Waldemar Erfurth ein promovierter Historiker, der von 1935 bis 1938 Chef der kriegsgeschichtlichen Abteilung im Generalstab des Heeres gewesen war und nun im Lager Garmisch unter dem ehemaligen Generalfeldmarschall Georg von KĂŒchler Mitglied im „Advisory Board“ (Beirat) war sowie der deutschen „wissenschaftlichen Kommission“ vorstand.cite-ref-wegner294-7-0[7]cite-ref-8[8] Dem Historiker Bernd Wegner zufolge bemĂŒhte sich Erfurth, „den militĂ€rischen Bearbeitern das Einmaleins der historischen Methode und Quellenkritik beizubringen“, wurde aber durch gegenteilige Vorgaben von KĂŒchlers konterkariert, der nichts von den amerikanischen Standards hielt und forderte, eine „deutsche Kriegsgeschichte [zu] schreiben“.cite-ref-wegner294-7-1[7]

Auf der Kippe stand das Projekt im Sommer 1947. Der amerikanische MilitĂ€rgouverneur Lucius D. Clay, kein BefĂŒrworter der Zusammenarbeit mit frĂŒheren WehrmachtsgenerĂ€len, hielt es fĂŒr zu ineffektiv und teuer. Er ordnete an, dass die Historical Division ab 1. Januar 1948 keine ehemaligen Offiziere der Wehrmacht mehr beschĂ€ftigen sollte.cite-ref-9[9] Erst eine Intervention des damaligen Chief of Staff of the Army und spĂ€teren PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten, Dwight D. Eisenhower, der am 30. August 1947 ein persönliches Telegramm an Clay richtete, in dem er diesen bat, seine Entscheidung zu ĂŒberdenken, fĂŒhrte dazu, dass Clay seine Anordnung zurĂŒcknahm.cite-ref-10[10] Eisenhower war der einflussreichste BefĂŒrworter der Zusammenarbeit mit ehemaligen deutschen Offizieren. Er hatte sowohl bei einem Treffen mit Harold E. Potter im Oktober 1946 großes Interesse an der Arbeit der Operational History (German) Section und deren Studien gezeigtcite-ref-11[11] als auch bei seiner Teilnahme an einem Seminar der Historical Division im April 1947 zugesagt, die amerikanische kriegsgeschichtliche Abteilung in dieser Hinsicht zu unterstĂŒtzen und „in jeder möglichen Weise zu schĂŒtzen“.cite-ref-12[12] Nachdem Eisenhower sein persönliches Interesse an dem Kooperationsprojekt der Historical Division mit den ehemaligen WehrmachtsgenerĂ€len deutlich gemacht hatte, stimmte Clay auch in der Frage der Entnazifizierung der Offiziere einer von der Historical Division gewĂŒnschten Ausnahmeregelung zu. Er genehmigte am 9. September 1947, dass diese hohen Offiziere auch vor ihrer Entnazifizierung von der amerikanischen kriegsgeschichtlichen Abteilung beschĂ€ftigt werden konnten. Zudem wies er den hessischen Befreiungsminister Gottlob Binder an, eine Sonderspruchkammer in Neustadt (Hessen) einzurichten, welche die Verfahren gegen die deutschen Offiziere beschleunigt durchfĂŒhren sollte. ErgĂ€nzend verfĂŒgte er, dass Spruchkammerurteile, die eine Verurteilung zu Arbeitslager oder andere gravierende Sanktionen zur Folge hĂ€tten und damit die kriegsgeschichtliche Arbeit beeintrĂ€chtigen wĂŒrden, bis zum Abschluss der Projektmitarbeit ausgesetzt werden konnten.cite-ref-13[13]

Die von der Historical Division der U.S. Army in Washington vergebenen Auftragsuntersuchungen wurden ab Juni 1948 ĂŒber eine acht Mitglieder umfassende Control Group koordiniert, die ihren Sitz zunĂ€chst in Königstein im Taunus und ab 1949 in Karlsruhe hatte.cite-ref-14[14] Zum Leiter der Control Group hatten die Amerikaner im Februar 1948 Franz Halder designiert, der dann auch die anderen sieben Mitglieder dieses Gremiums vorschlug.cite-ref-15[15] Halder war bereits im August 1946 aus dem NĂŒrnberger Justizpalast ins Lager Allendorf geholt worden, da er als ehemaliger Generalstabschef des Heeres Studien zur Organisation und Funktionsweise des Oberkommandos des Heeres (OKH) betreuen sollte. Da der Generalstab im Urteil des NĂŒrnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses nicht zu den verbrecherischen Organisationen gerechnet wurde, war nun der Weg zur Kooperation mit der Historical Division frei geworden.cite-ref-16[16]

Die Mitglieder dieser Control Group waren, von einer Ausnahme abgesehen, ehemalige GenerĂ€le des Oberkommandos des Heeres (OKH), die nun als „persönlicher Stab“ ihrem frĂŒheren Generalstabschef Halder zuarbeiteten und die nach ihrer Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft von den Offizieren in Heimarbeit gefertigten eingehenden Manuskripte sowohl kontrollierten als auch ĂŒberarbeiteten.cite-ref-wegner292f-17-0[17] Die Offiziere der Control-Group und ihre Familien bezogen von den Amerikanern beschlagnahmte MehrfamilienhĂ€user. Neben den Kosten fĂŒr die Wohnungen zahlten die Amerikaner VerpflegungszuschĂŒsse und ein festes Gehalt. Letzteres betrug bei Franz Halder anfĂ€nglich 700 DM monatlich, bei den anderen Mitglieder 600 bis 650 DM und steigerte sich bis Ende der 1950er Jahre erheblich – bei Halder auf 1700 DM pro Monat. An die Heimarbeiter, nun in der Regel Offiziere außer Dienst, wurden thematisch vorgegebene Auftragsarbeiten auf Honorarbasis vergeben, die sie zu Hause erledigten und entsprechend Umfang und Zeitaufwand vergĂŒtet bekamen. Ihre Bezahlung lag bei optimaler Auslastung Ende der 1940er Jahre bei bis zu 600 DM monatlich. Daneben erhielten sie wirtschaftliche Beihilfen wie Lebensmittelpakete und Tabakrationen. Finanziert wurden diese Einkommen und Zuwendungen an die deutschen Offiziere ĂŒber das Amt der US-MilitĂ€rregierung fĂŒr Deutschland OMGUS und als Teil der Besatzungskosten abgerechnet.cite-ref-18[18]

Einziges Mitglied der Control-Group ohne OKH-Hintergrund war der ehemalige Amtsgruppenchef im Oberkommando der Wehrmacht (OKW), Vizeadmiral a. D. Leopold BĂŒrkner. Die anderen Mitglieder waren die ehemaligen OKH-GenerĂ€le: General der Infanterie Hans von Greiffenberg, Chef der Operationsabteilung des OKH; Generalmajor Burkhart MĂŒller-Hillebrand, Chef der Organisationsabteilung des OKH; Generalleutnant Oldwig Otto von Natzmer, Truppenleiter in der Transportabteilung des OKH; Generalmajor Hellmuth Reinhardt, Chef des Stabes im Allgemeinen Heeresamt des OKH; Generalmajor Alfred Toppe, Abteilungschef beim Generalquartiermeister im OKH und Oberst Alfred Zerbel, Chef der Ausbildungsabteilung im OKH.cite-ref-wegner292f-17-1[17] Nachdem Natzmer (1949), Zerbel (1949), BĂŒrkner (1949), Greiffenberg (1951), MĂŒller-Hillebrandt (1955), Reinhardt (1956) und Toppe (1957) aus der Control Group ausschieden, wurden sie durch Rudolf Hofmann, Wilhelm Willemer, Ludwig RĂŒdt von Collenberg, Joachim Schwatlo-Gesterding, Alfred Gause und Alfred Philippi ersetzt.cite-ref-19[19] Die Control Group bestand bis Ende 1958 und wurde von 1959 bis zur endgĂŒltigen Abwicklung der Sektion 1961 durch eine kleinere Liaison Group ersetzt, die aus Franz Halder, Ludwig RĂŒdt von Collenberg und dem inzwischen aus dem KriegsverbrechergefĂ€ngnis Landsberg entlassenen General Walter Warlimont, dem frĂŒheren stellvertretenden Chef des WehrmachtsfĂŒhrungsstabs, bestand.cite-ref-20[20]

SelbstverstĂ€ndnis und Vorgaben Halders fĂŒr die Arbeit in der Sektion

Der ehemalige Generalstabschef des Heeres Franz Halder begrĂŒndete seine leitende Mitarbeit am Operational-History-Programm bereits 1946 damit, es gehe ihm um einen Beitrag, „den Kampf gegen den Bolschewismus fortzusetzen“.cite-ref-21[21] Seine Aufgabe als Topic Leader sah Halder 1949 darin, im Zusammenwirken mit der Control Group â€žĂŒber die Feststellung einzelner TatbestĂ€nde hinaus zur KlĂ€rung der inneren ZusammenhĂ€nge großer militĂ€rischer Fragen beizutragen“.cite-ref-wegner293-22-0[22] Den Darstellungen der MilitĂ€rhistoriker Bernd Wegner und Wolfram Wette zufolge ließ sich Halder wĂ€hrend seiner TĂ€tigkeit fĂŒr die Historical Division mit „Herr Generaloberst“ anreden. Sie beschreiben das Geschichtsbild, mit dem Halder die „ZusammenhĂ€nge großer militĂ€rischer Fragen“ untersuchte, folgendermaßen:

„Die Wehrmacht insgesamt, vor allem aber die HeeresfĂŒhrung [waren] geradezu historische Opfer Hitlers, zumindest aber mißbrauchte Instrumente seiner verbrecherischen Politik.“ Der „Krieg [sei] ein VerhĂ€ngnis“, wenn nicht sogar „notwendiger PrĂ€ventivschlag“ gewesen, der insbesondere, was den Deutsch-Sowjetischen Krieg ab 1941 betrifft, vor allem durch den „Dilettantismus und [die] Unbelehrbarkeit Hitlers“ verloren worden sei.cite-ref-23[23]

Die Studien wurden nach der Entlassung vieler GenerĂ€le aus der Kriegsgefangenschaft zunehmend von „Heimarbeitern“ angefertigt: Im FrĂŒhjahr 1949 waren 132 Offiziere, darunter 82 ehemalige GenerĂ€le und Admirale, in dieser Form tĂ€tig. Die Control Group ĂŒberprĂŒfte die eingehenden Arbeiten im Hinblick auf den „von Halder abgesteckten Interpretationsrahmen“.cite-ref-wegner295-24-0[24] Demnach war auch Kritik an den operativen Entscheidungen der frĂŒheren Oberbefehlshaber unerwĂŒnscht. Es sollte „jede öffentliche Austragung von GegensĂ€tzlichkeiten zwischen alten fĂŒhrenden Soldaten vermieden werden“.cite-ref-wegner293-22-1[22] Im Zweifelsfall wurden Bedenken eines von Kritik betroffenen Feldmarschalls zum Maßstab der Textfassung gemacht. In dieser Hinsicht problematische Textpassagen, so eine vertrauliche Quelle gegenĂŒber dem Historiker Bernd Wegner, wurden „im Sinne der Bemerkung von Herrn Feldmarschall gekĂŒrzt neugefaßt“.cite-ref-wegner294-7-2[7]

Wie sehr dieses von Halder reprĂ€sentierte SelbstverstĂ€ndnis einer die operativen FĂ€higkeiten der WehrmachtsgenerĂ€le herausstellenden Kriegsgeschichtsschreibung dominierte, zeigt eine Weisung des ehemaligen Generalfeldmarschalls Georg von KĂŒchler, die dieser am 7. MĂ€rz 1947 fĂŒr die in seinem Bereich des Lagers Garmisch zu schreibenden Erfahrungsberichte und Abhandlungen erließ. Danach sollte als Grundsatz gelten, dass die Darstellung historischer Wahrheit mit dem Lob des eigenen Heeres zu verbinden sei:

„Es sollen keine Erfahrungen niedergelegt, keine FĂŒhrungsgeheimnisse erlĂ€utert oder gar preisgegeben werden, sondern (nach Art des Reichsarchivwerks ĂŒber den Ersten Weltkrieg) Tatsachen, der Verlauf der Kampfhandlungen und die VorgĂ€nge auf deutscher Seite geschildert werden. [...] Es werden die deutschen Taten vom deutschen Standpunkt gesehen, festgelegt und dadurch unseren Truppen ein Denkmal gesetzt. [...] Die Leistungen unserer Truppen sind gebĂŒhrend zu wĂŒrdigen und herauszustellen. Die Wahrheit darf hierdurch natĂŒrlich nicht mißachtet werden.“cite-ref-wegner294-7-3[7]

Inhaltliche Schwerpunkte, Studien und Rezeption in der U.S. Army

Die ersten, ab Mitte 1946 erarbeiteten Studien der ehemaligen deutschen Wehrmachtsoffiziere sollten ErgĂ€nzungen zu eigenen militĂ€rischen Operationsstudien der US-StreitkrĂ€fte in Europa bzw. der Westfront aus der Perspektive des Gegners darstellen. Sie bildeten die wichtigsten Operationen ab, bei denen sich deutsche und amerikanische Einheiten an der Westfront gegenĂŒbergestanden hatten. DemgemĂ€ĂŸ wurde je eine Arbeitsgruppe zu den Operationen in der Normandie, in Nord- und SĂŒdfrankreich, in den Ardennen, im Rheinland und in Zentraleuropa gebildet. Im August 1946 kam noch eine siebte Arbeitsgruppe dazu, die sich mit der Geschichte des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW), des Heeres (OKH), der Marine, der Luftwaffe und des Oberbefehlshabers West, des Ersatzheeres sowie der Organisation Todt befasste.cite-ref-25[25] Mit VerschĂ€rfung des amerikanisch-sowjetischen Gegensatzes im beginnenden Kalten Krieg traten Untersuchungen in den Vordergrund, welche die deutschen Erfahrungen im Unternehmen Barbarossa ausschöpften.cite-ref-wegner288-26-0[26] „Im Zuge des entstehenden und sich verschĂ€rfenden Ost-West-Konflikts“, so der ehemalige Amtsleiter des MilitĂ€rgeschichtlichen Forschungsamtes, Othmar Hackl, erteilten nun auch „die mit der militĂ€rischen AufklĂ€rung befassten G2-Offiziere der US Army“ entsprechende AuftrĂ€ge.cite-ref-27[27] Die unter Halders Leitung erstellten Studien sollten, so die MilitĂ€rhistoriker Michael Epkenhans und John Zimmermann, „fĂŒr einen möglichen neuen Krieg gegen die Sowjetunion hilfreich sein“.cite-ref-28[28] Die ausgearbeiteten Studien wurden in der Regel nicht veröffentlicht; erst 1979 wurde ein kleinerer Teil davon in einem 24-bĂ€ndigen Werk publiziert.cite-ref-29[29] ZusĂ€tzlich wurden die GenerĂ€le im Zusammenhang mit der Option eines Krieges gegen die Sowjetunion „auch zu aktuellen Problemen der Operationsplanung und zu den Möglichkeiten eines deutschen Verteidigungsbeitrages“ befragt.cite-ref-wegner288-26-1[26]

Laut dem US-Historiker Charles B. Burdick erhöhte vor allem der Koreakrieg 1950 die Nachfrage verschiedener Dienststellen der US-StreitkrĂ€fte nach Studien zu „Fragen nach Einzelheiten ĂŒber die deutschen Erfahrungen im Guerilla-Krieg in Rußland, ĂŒber Versorgungsfragen in schwierigem GelĂ€nde und ĂŒber die psychologische KriegfĂŒhrung gegen nichtwestliche Völker“. Viele dieser Berichte seien in der U.S. Army fĂŒr die Ausbildung von Soldaten aller Dienstgrade herangezogen worden.cite-ref-30[30] Nur 66 der zweieinhalbtausend Studien befassten sich mit dem Oberkommando des Heeres, dem Generalstabsdienst und der Generalstabsausbildung. Diese erachtete der MilitĂ€rhistoriker Hackl als wertvolle militĂ€rgeschichtliche Quellen und publizierte sie teilweise 1999.cite-ref-31[31]

Die Studien ehemaliger Offiziere zum Krieg der Wehrmacht gegen die Rote Armee wurden als Ausbildungs- und Trainingsmaterialien fĂŒr Zwecke der U.S. Army verwendet.cite-ref-32[32] In diesem Zusammenhang wurden etliche Autoren zwischen 1952 und 1958 regelmĂ€ĂŸig als Gastdozenten an MilitĂ€rschulen und Fortbildungseinrichtungen der U.S. Army in Europa und Deutschland eingeladen, um dort entsprechende VortrĂ€ge zu halten.cite-ref-33[33] Zu den hohen Offizieren, die regelmĂ€ĂŸig in den USA zu Vortragsreisen weilten, gehörten beispielsweise Anton von Bechtolsheim, Friedrich von Boetticher, Hasso Freiherr von Puttkamer, Hellmut Schultze, GĂŒnther Reichhelm und Fridolin von Senger und Etterlin, die ĂŒber die Strategie der Wehrmacht gegen die Rote Armee referierten.cite-ref-34[34] So bildete Schultze Angehörige der amerikanischen StreitkrĂ€fte zum Thema „Russian Partisans. Their Operations and German Countermeasures“ (deutsch: „Russische Partisanen. Ihre Operationen und deutsche Gegenmaßnahmen“) fort, Reichhelm sprach zu den „KampfqualitĂ€ten des russischen Soldaten“, von Puttkamer zu sowjetischen Verhörmethoden und Methoden der Indoktrination von Kriegsgefangenen sowie von Boetticher zum Stellenwert des Bodenkriegs.cite-ref-35[35] Gemeinsam war den Studien zum Unternehmen Barbarossa das Narrativ vom „asiatischen Osten“, mit dem die Wehrmacht bei ihrem Kampf gegen die Rote Armee zu tun gehabt habe. Sie zeichneten durchweg ein stereotypes Bild des typischen Soldaten der sowjetischen StreitkrĂ€fte, das sich aus den drei Leitmotiven „Naturverbundenheit“, „Menschen- und Todesverachtung“ sowie einer alles ĂŒberflutenden „Masse“ zusammensetzte.cite-ref-36[36] Es seien ihre Naturinstinkte, GleichgĂŒltigkeit gegenĂŒber dem eigenen Tod und Aufgabe eines je individuellen Charakters zugunsten der Menschenmasse der Roten Armee gewesen, die sie zu unerbittlichen KĂ€mpfern und gefĂ€hrlichen Gegnern gemacht hĂ€tten. So warnte beispielsweise der ehemalige General der Infanterie Friedrich Fangohr in seiner Studie „Russland als Kampfraum“ (1950/1951), westliche Soldaten wĂŒrden wegen der „wesentlich niedrigeren Kulturstufe“ der Menschen dort immer auf Probleme stoßen, mit denen zivilisierte Soldaten nicht rechneten. Der russische Soldat besitze aufgrund seiner naiven Naturverbundenheit eine westlichen Soldaten so nicht gegebene Begabung bei der Tarnung und Ausnutzung des GelĂ€ndes. Er verhalte sich gegenĂŒber „Hitze und KĂ€lte [
] ebenso gleichgĂŒltig wie gegenĂŒber Hunger und Durst“.cite-ref-37[37] Der frĂŒhere Generaloberst Erhard Raus bewertete in seiner Studie zu den „Besonderheiten der russischen KampffĂŒhrung“ (1950) als eine dieser Besonderheiten, dass russische Soldaten keine Empathie fĂŒr getötete Kameraden zeigen wĂŒrden. Er beschrieb die Kampfweise der Soldaten der Roten Armee mit dem Bild: „Die Masse quoll weiter, bis der Vorrat an Menschen aufgebraucht war“.cite-ref-38[38]

Die Untersuchungen der deutschen Offiziere erlangten Bedeutung fĂŒr das operative Denken der U.S. Army. Diese integrierte 1954 das „Konzept der mobilen Verteidigung“, das die Wehrmacht beim RĂŒckzug aus den besetzten sowjetischen Gebieten praktiziert hatte, in ihre offizielle Operationsdoktrin. Diese Form der beweglichen Verteidigung sollte laut Handbuch der U.S. Army „die angreifenden Truppen in ein fĂŒr sie weniger gĂŒnstiges GelĂ€nde“ lenken, wĂ€hrend die „Masse der verteidigenden Truppen in offensiven Aktionen eingesetzt wird, um den Feind zu einem Zeitpunkt und an einem Ort zu zerstören, der fĂŒr die Verteidiger besonders gĂŒnstig ist.“cite-ref-39[39] Weiterhin zeigen Verweise auf erfolgreiche mobile Verteidigungsoperationen der Wehrmacht im „Military Review“ des United States Army Combined Arms Center, einem Ausbildungszentrum der U.S. Army, und das Interesse an deutschen Untersuchungen zum Ostkrieg unter den Dozenten des Command and General Staff College (CGSC) den Stellenwert dieser Studien fĂŒr die amerikanische Operationsdoktrin.cite-ref-40[40] Als Beispiele fĂŒr solche Formen beweglicher Verteidigung wurden Hasso Neitzels Untersuchung „Rear Area Security“ und Oldwig von Natzmers Studie „Operations of Encircled Forces: German Experiences in Russia“ (deutsch „Das ZurĂŒckkĂ€mpfen eingekesselter VerbĂ€nde zur eigenen Front“) zur Kesselschlacht der deutschen 1. Panzer-Armee bei Kamenez-Podolsk im MĂ€rz/April 1944 herangezogen.cite-ref-41[41]

Das in den deutschen Studien vertretene apologetische Bild einer rein professionell operierenden Wehrmacht ohne eigene Verantwortung fĂŒr den Charakter des „Unternehmens Barbarossa“ als Vernichtungskrieg wirkte in Kreisen der der U.S. Army nahestehenden amerikanischen Geschichtsschreibung bis in die 1990er Jahre nach. So ĂŒbernahm der pensionierte Lieutenant Colonel (Oberstleutnant) Peter G. Tsouras auf der Basis deutscher Studien in seinen BĂŒchern „The Anvil of War. German Generalship in Defense on the Eastern Front“ (1994) und „Fighting in Hell. The German Ordeal on the Eastern Front“ (1995) die entsprechenden Deutungsmuster der ehemaligen WehrmachtsgenerĂ€le: Hitlers unqualifizierte Einmischung in operative Fragen habe zur Niederlage gefĂŒhrt, der RĂŒckzug aus Russland sei trotz widrigster Bedingungen kompetent, ja sogar „heldenhaft“ durchgefĂŒhrt worden und die BrutalitĂ€t der KriegfĂŒhrung sei auf die Verbindung widriger geografischer Gegebenheiten mit einer angeblich fast inhumanen MentalitĂ€t der einheimischen Bevölkerung zurĂŒckzufĂŒhren.cite-ref-42[42]

Möglich wurde diese Verbindung von vorgeblich rein operativer Geschichtsschreibung mit solchen Geschichtsbildern einerseits und dem Ausblenden der eigenen Involvierung in Kriegsverbrechen andererseits wegen der gemeinsamen Schnittmenge der Interessen: Die U.S. Army hatte ein Interesse an möglichst vielen Informationen durch motiviert arbeitende Ex-GenerĂ€le der Wehrmacht. Letztere lieferten diese verbunden mit dem BemĂŒhen, sich – so die Historikerin Esther-Julia Howell in ihrer einschlĂ€gigen Dissertation – „als unpolitisch und gĂ€nzlich unverantwortlich fĂŒr Vorbereitung und Verlauf des Zweiten Weltkriegs darzustellen“. Dabei ließen die Amerikaner sie gewĂ€hren, nicht zuletzt auch deswegen, weil „die Argumentationsstrategie von Deutschland als Bollwerk gegen den Osten auch bei ihnen an ein bereits seit langem etabliertes Weltbild anknĂŒpfte, das zudem durch den Kalten Krieg aktualisiert wurde.“cite-ref-43[43] Diese Interessengebundenheit sei der Kern der Kooperation gewesen. Der Historiker Bernd Wegner betont, dass die Zusammenarbeit mit der Historical Division fĂŒr die deutschen Offiziere niemals wirklich „ein unpolitischer oder von wissenschaftlichem Interesse geleiteter Akt“ gewesen sei.cite-ref-44[44]

Die Studien wurden seitens der U.S. Army ganz ĂŒberwiegend positiv aufgenommen. Nennenswerte Kritik kam erstmals Mitte der 1950er Jahre auf. So wies der Leiter der Writing Section der Foreign Military Studies Branch in Washington, George C. Blau, auf MĂ€ngel in der Studie des ehemaligen Generalmajors Alexander Ratcliffe zum Partisanenkrieg auf den Balkan hin. Diese sei als Grundlage fĂŒr die Geschichte der deutschen PartisanenbekĂ€mpfung „völlig wertlos“, da sie die zahlreich zur VerfĂŒgung gestellten Originaldokumente kaum berĂŒcksichtigt habe.cite-ref-45[45] Blau kritisierte auch die von Franz Halder und Gotthard Heinrici verfassten ZusĂ€tze zu einer ursprĂŒnglich von Adolf Heusinger verfassten Studie zum Feldzug in Russland 1941/1942. Auch diese habe das zur VerfĂŒgung gestellte Quellenmaterial nicht ausreichend berĂŒcksichtigt, so dass die verschiedenen operativen Phasen des ersten Kriegsjahres zu ungenau gezeichnet worden seien.cite-ref-46[46]

Auflösung der Sektion 1961/Publizistik im zivilen Bereich

Ende 1961 wurde die Operational History (German) Section aufgelöst. Die GrĂŒnde fĂŒr die Auflösung der deutschen Sektion lagen in den seit Mitte der 1950er Jahre erfolgten drastischen KĂŒrzungen im Etat der U.S. Army und den dadurch bedingten SparzwĂ€ngen.cite-ref-47[47] Zudem relativierte die EinfĂŒhrung taktischer Atomwaffen die Bedeutung des Konzepts der beweglichen Verteidigung und schien die Ausarbeitung weiterer deutscher Studien entbehrlich zu machen.cite-ref-48[48] Bis 1961 hatten mehr als 300 hohe Offiziere der Wehrmacht im Rahmen ihrer TĂ€tigkeit fĂŒr die kriegsgeschichtliche Abteilung der amerikanischen StreitkrĂ€fte mehr als zweieinhalbtausend Studien ausgearbeitet.cite-ref-49[49] Nachdem die U.S. Army 1961 die TĂ€tigkeit der Operational History (German) Section eingestellt hatte, ĂŒbergab sie die deutschen Ausfertigungen der Studien in den 1960er Jahren der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurden vom MilitĂ€rgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr ĂŒbernommen. Ein Teil der Studien, vor allem die aus dem Besitz Halders kommenden und aus den NachlĂ€ssen anderer Offiziere stammenden Schriften, befindet sich im Bundesarchiv-MilitĂ€rarchiv Freiburg.cite-ref-50[50]

Halder selbst stand einer Abgabe der Studien an das MilitĂ€rgeschichtliche Forschungsamt und einer weiteren Ausarbeitung dort ablehnend gegenĂŒber, da er dessen auch sozialwissenschaftlich orientiertes VerstĂ€ndnis von MilitĂ€rgeschichte nicht teilte. Noch im November 1957 hatte er betont, die operativen Arbeiten seien von Beginn an unter der Perspektive entstanden, „den unverĂ€nderlichen Begriff der FĂŒhrungskunst, wie er sich im deutschen Generalstab seit Generationen entwickelt hat, an die Nachwelt weiterzugeben“. Aus diesem Grund sei von der deutschen Seite von Anfang an die Forderung an die Amerikaner gestellt worden, dass die Studien „einer spĂ€ter wiedererstehenden deutschen Wehrmacht zur VerfĂŒgung gestellt werden mĂŒĂŸten“.cite-ref-wegner295-24-1[24] Doch schon ein Jahr spĂ€ter beklagte er im Hinblick auf eine mögliche kĂŒnftige Übergabe an das MilitĂ€rgeschichtliche Forschungsamt und WeiterfĂŒhrung der militĂ€rgeschichtlichen Studien dort, er fĂŒrchte, dass in diesem Falle „nun doch das ein[tritt], was ich verhindern zu können hoffte, nĂ€mlich, daß die Geschichtsschreibung, der mein Arbeitskreis zehn Jahre lang gedient hat und [mit] der wir die FĂŒhrungsausbildung der Bundeswehr zu fördern hofften, nun hinter den Gittern des Freiburger ‚Forschungsinstitutes‘ verschwindet und auf viele Jahre hinaus stagniert“.cite-ref-wegner295-24-2[24] Damit endete Halders „Rolle eines Doyens der deutschen Kriegsgeschichtsschreibung ĂŒber den Zweiten Weltkrieg“ im Rahmen seiner TĂ€tigkeit fĂŒr die Historical Division,cite-ref-51[51] sein Einfluss auf die Kriegsgeschichtsdarstellungen von MilitĂ€rschriftstellern, Memoirenschreibern, Zeitungsredakteuren und Historikern blieb jedoch betrĂ€chtlich,cite-ref-52[52] bis hin zur Übernahme seiner Kriegsinterpretationen in den Darstellungen des britischen MilitĂ€rhistorikers Liddell Hart.cite-ref-53[53] Halders Mitarbeiter Leo Geyr von Schweppenburg rĂ€umte rĂŒckblickend ein, dass auch ohne direkte Anweisung Halders in der Sektion tĂ€tige Offiziere bei dieser Arbeit Belastungsmaterial gegen deutsche Generale, das in den NĂŒrnberger Prozessen hĂ€tte verwendet werden können, verschwinden ließen, das damit fĂŒr die spĂ€tere Geschichtsschreibung verloren war.cite-ref-54[54]

Schon wĂ€hrend seiner TĂ€tigkeit in der Historical Division war Halder 1954 an der GrĂŒndung des Arbeitskreises fĂŒr Wehrforschung fĂŒhrend beteiligt gewesen. Er sorgte dafĂŒr, dass seine Autorenkollegen aus der Historical Division dem Arbeitskreis beitraten. Sie hatten gegenĂŒber zivilen Historikern einen großen Informationsvorsprung, weil sie als Mitarbeiter der deutschen Sektion dieser amerikanischen kriegsgeschichtlichen Abteilung exklusiven Zugang zu den beschlagnahmten MilitĂ€rakten der Wehrmacht hatten, der zivilen Historikern erst ab Ende der 1950er Jahre schrittweise ermöglicht wurde. Dies verschaffte Halder und seinem Autorenkreis Vorteile im BemĂŒhen, eigene Deutungen zum Handeln der Wehrmacht im Krieg durchzusetzen. Hauptkriterium einer „wahrheitsgemĂ€ĂŸen Geschichtsschreibung“ zum Handeln der Wehrmacht verpflichteten Darstellung sollte eine streng operationsgeschichtliche Herangehensweise anhand der kompetenten Auswertung von Archivmaterial sein, das unter einer als rein professionell und unpolitischen verstandenen Generalsperspektive aufbereitet wurde.cite-ref-55[55] Die Verantwortung fĂŒr Krieg, Verbrechen und Niederlage wurde Hitler und seinem engsten Kreis zugeschrieben und es sollte, wie Halder 1953 formulierte, „der ĂŒbermenschlichen Leistung des deutschen Soldaten im letzten Weltkrieg ein Denkmal“ gesetzt werden. Innerhalb dieses Arbeitskreises setzten zahlreiche Offiziere und Mitarbeiter der deutschen Sektion der amerikanischen kriegsgeschichtlichen Abteilung auch nach Auflösung der deutschen Sektion 1961 ihre publizistische TĂ€tigkeit in Zeitschriften und Buchreihen fort.cite-ref-56[56]

Damit hatten Franz Halder und die Studien der deutschen Sektion der amerikanischen kriegsgeschichtlichen Abteilung nicht nur die amerikanische Kriegsgeschichtsschreibung in Richtung eines von weiten Teilen der Öffentlichkeit getragenen Narrativs des deutschen Kriegs gegen die Sowjetunion als von Stalin aufgezwungenem, antikommunistischem Kreuzzug, bei dem die Wehrmacht trotz Hitlers Zumutungen relativ anstĂ€ndig geblieben sei, beeinflusst, sondern auch „eine regelrechte Faszination und Bewunderung fĂŒr die Wehrmacht und Waffen-SS“ und deren militĂ€rische Leistungen befördert.cite-ref-57[57] FĂŒr die deutsche Kriegsgeschichtsschreibung hatten Halder und seine Sektion die Legende von der sauberen Wehrmacht, die bis zum Kriegsende ebenso „heldenhaft“ wie „ehrenvoll“ fĂŒr das deutsche Volk gekĂ€mpft habe, auf Jahrzehnte etabliert.cite-ref-58[58]

Literatur

‱ Charles B. Burdick: Vom Schwert zur Feder. Deutsche Kriegsgefangene im Dienst der Vorbereitung der amerikanischen Kriegsgeschichtsschreibung ĂŒber den zweiten Weltkrieg. Die organisatorische Entwicklung der Operational History (German) Section. In: MilitĂ€rgeschichtliche Mitteilungen. 10. Jg., 1971, Band 2, S. 69–80.
‱ Othmar Hackl: Generalstab, Generalstabsdienst und Generalstabsausbildung in der Reichswehr und Wehrmacht 1919–1945. Studien deutscher Generale und Generalstabsoffiziere in der Historical Division der US Army in Europa 1946–1961. Biblio, OsnabrĂŒck 1999, ISBN 3-7648-2551-0.
‱ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. (= Studien zur Zeitgeschichte. Hrsg. v. Institut fĂŒr Zeitgeschichte. Band 90.) De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-041478-3 (zugleich Dissertation, UniversitĂ€t Augsburg, 2012) (Rezension bei H-Soz-Kult durch Wigbert Benz; Rezension bei sehepunkte durch Heiner Möllers; Rezension in der FAZ durch Michael Epkenhans; Rezension in der MGZ durch Jens Westemeier).
‱ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-486-56063-8, S. 287–302.

Weblinks

‱ Esther-Julia Krug: “Holding down the Fort?” The War Historical Cooperation of the U.S. Army and Former German Wehrmacht Officers, 1945–1961. (PDF; 761 kB). Master-of-Arts-Thesis, Emory University, Atlanta 2009 (Ihre Dissertation zum Thema, nun als Esther-Julia Howell, siehe unter Literatur).
‱ Ryan Shaughnessy: „No Sense in Dwelling on the Past“ The Fate of the US Air Force's German Air Force Monograph Project, 1952-69 (PDF; 813 kB). Air University Press, 2011.

Anmerkungen

cite-note-11. ↑ Zur vorbereitenden TĂ€tigkeit dieser historischen Kommission ausfĂŒhrlich Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 63–78.
cite-note-22. ↑ Potter war seit dem 1. Januar 1946 „Theater Historian“ der United States Forces, European Theater (USFET) der Historical Division und ab dem 1. Januar 1947 bis zu seinem Ausscheiden 1951 „Chief Historian“ der United States European Command (EUCOM). Siehe dazu Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 351.
cite-note-33. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 89f. u. S. 309–314 (dort eine genaue Chronologie der kriegsgeschichtlichen Kooperation einschließlich sich Ă€ndernder Bezeichnungen kriegsgeschichtlicher Institutionen und hĂ€ufiger personeller Wechsel); weiterhin Charles B. Burdick: Vom Schwert zur Feder. Deutsche Kriegsgefangene im Dienst der Vorbereitung der amerikanischen Kriegsgeschichtsschreibung ĂŒber den Zweiten Weltkrieg. Die organisatorische Entwicklung der Operational History (German) Section. In: MilitĂ€rgeschichtliche Mitteilungen. 10. Jg., 1971, Band 2, S. 70–73; siehe auch Othmar Hackl: Generalstab, Generalstabsdienst und Generalstabsausbildung in der Reichswehr und Wehrmacht 1919–1945. Studien deutscher Generale und Generalstabsoffiziere in der Historical Division der US Army in Europa 1946–1961. Biblio, OsnabrĂŒck 1999, S. 5 ff. und S. 25 ff.
cite-note-44. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 89f.
cite-note-55. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 310.
cite-note-66. ↑ Charles B. Burdick: Vom Schwert zur Feder. Deutsche Kriegsgefangene im Dienst der Vorbereitung der amerikanischen Kriegsgeschichtsschreibung ĂŒber den zweiten Weltkrieg. Die organisatorische Entwicklung der Operational History (German) Section. S. 70 ff.; Wolfram Wette: Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden. S. Fischer, Frankfurt am Main 2002, S. 226.
cite-note-wegner294-77. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, hier S. 294.
cite-note-88. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 331f. (Biogramm zu Erfurth, dort auch die Angabe zu seiner frĂŒheren Funktion als Leiter der kriegsgeschichtlichen Abteilung).
cite-note-99. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 118.
cite-note-1010. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 120.
cite-note-1111. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 119f.
cite-note-1212. ↑ So Eisenhower in einem Schreiben an Harold E. Potter vom 11. April 1947, zitiert nach Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 119.
cite-note-1313. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 120f. u. S. 154f. – Die Sonderspruchkammer nahm Ende 1947 ihre Arbeit auf, wurde aber schon im Mai 1948 nach vielen Unstimmigkeiten und Querelen aufgelöst.
cite-note-1414. ↑ Gerhard Greiner, Josef Henke, Klaus Oldenhage: Das Bundesarchiv und seine BestĂ€nde. 3. Auflage. Boldt, Boppard am Rhein 1977, S. 418.
cite-note-1515. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 124.
cite-note-1616. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 100.
cite-note-wegner292f-1717. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, hier S. 292 f.
cite-note-1818. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 125 f.
cite-note-1919. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 124 f. u. S. 323 (Listung der Mitglieder), S. 341 (zu Reinhardt, der offensichtlich bei der Listung, S. 323, vergessen wurde).
cite-note-2020. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 138 u. S. 323.
cite-note-2121. ↑ Charles B. Burdick: Vom Schwert zur Feder. Deutsche Kriegsgefangene im Dienst der Vorbereitung der amerikanischen Kriegsgeschichtsschreibung ĂŒber den zweiten Weltkrieg. Die organisatorische Entwicklung der Operational History (German) Section. S. 73.
cite-note-wegner293-2222. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, hier S. 293.
cite-note-2323. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, hier S. 291 f. und S. 295; weiterhin Wolfram Wette: Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden. S. 227 f.
cite-note-wegner295-2424. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, hier S. 295.
cite-note-2525. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 96–99.
cite-note-wegner288-2626. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, S. 288.
cite-note-2727. ↑ Othmar Hackl: Generalstab, Generalstabsdienst und Generalstabsausbildung in der Reichswehr und Wehrmacht 1919–1945. Studien deutscher Generale und Generalstabsoffiziere in der Historical Division der US Army in Europa 1946–1961. S. 5.
cite-note-2828. ↑ Michael Epkenhans/John Zimmermann: Die Wehrmacht - Krieg und Verbrechen. Reclam, Ditzingen 2019, ISBN 978-3-15-011238-0, S. 126.
cite-note-2929. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302. hier S. 297, FN 49. Wegner nennt dort das 24-bĂ€ndige Editionsprojekt von Donald S. Detwiler u. a.: World War II. German Military Studies. A Collection of 213 Special Reports on the Second World War prepared by former Officers of the Wehrmacht for the United States Army. 24 BĂ€nde. Garland, New York/London 1979.
cite-note-3030. ↑ Charles B. Burdick: Vom Schwert zur Feder. Deutsche Kriegsgefangene im Dienst der Vorbereitung der amerikanischen Kriegsgeschichtsschreibung ĂŒber den zweiten Weltkrieg. Die organisatorische Entwicklung der Operational History (German) Section. S. 78.
cite-note-3131. ↑ Othmar Hackl: Generalstab, Generalstabsdienst und Generalstabsausbildung in der Reichswehr und Wehrmacht 1919–1945. Studien deutscher Generale und Generalstabsoffiziere in der Historical Division der US Army in Europa 1946–1961. S. 12 f. AuszĂŒge aus 19 dieser 66 Studien ab S. 26.
cite-note-3232. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 210ff.
cite-note-3333. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 224ff.
cite-note-3434. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 227.
cite-note-3535. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 224 f. u. S. 227 f.
cite-note-3636. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 246–250.
cite-note-3737. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 245 u. S. 248.
cite-note-3838. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 249.
cite-note-3939. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 234 u. S. 238 f. (dort Zitat). Der englische Originaltext im Handbuch des Department of the Army, FM 100-5. Field Service Regulations: Operations 1954, S. 120, lautet: „Mobile defensive is that method of defense in which forward defensive positions are occupied by the minimum forces necessary to warn of impending attack, canalize the attacking forces into less favorable terrain, and block or impede the attacking forces, while the bulk of the defending forces is employed in offensive action to destroy the enemy at the time and place most favorable to the defender.“
cite-note-4040. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 239.
cite-note-4141. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 235.
cite-note-4242. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 306 f.; Howell bezieht sich auf Tsouras: The Anvil of War, S. 9 u. Tsouras: Fighting in Hell, S. 9, wo Tsouras in seiner „Introduction“ schreibt: „Russia in its every harsh dimension was totally at the war with the Germans – the land in its primitive distances; the climate in its brutal extremes; and above all, ist people in their almost inhuman ability to absorb far more punishment than Germany’s western opponents and then lethally to strike back. Russia was a monster the Germans could not tame – a monster that eventually devoured its attacker“.
cite-note-4343. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 266 u. S. 268.
cite-note-4444. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, hier S. 290.
cite-note-4545. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 134 f. – Die Kritik bezieht sich auf Ratcliffes Studie Partisan Warfare: A Treatise Based on Combat Experience in the Balkans 1954.
cite-note-4646. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 135.
cite-note-4747. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, 133–138.
cite-note-4848. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 240.
cite-note-4949. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, hier S. 289.
cite-note-5050. ↑ Bezeichnung „Operational History (German) Section der US Historical Division“, Signatur ZA 1; Gerhard Greiner, Josef Henke, Klaus Oldenhage: Das Bundesarchiv und seine BestĂ€nde. S. 418 f.; siehe auch Peter Lieb: Konventioneller Krieg oder Weltanschauungskrieg. KriegfĂŒhrung und PartisanenbekĂ€mpfung in Frankreich 1943/44. Oldenbourg, MĂŒnchen, S. 600.
cite-note-5151. ↑ Gerd R. UeberschĂ€r: Generaloberst Franz Halder. Generalstabschef, Gegner und Gefangener Hitlers. Musterschmidt, Göttingen 1991, S. 92–101, Zitat S. 95.
cite-note-5252. ↑ Wolfram Wette: Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden. S. 228.
cite-note-5353. ↑ Bernd Wegner: Erschriebene Siege. Franz Halder, die „Historical Division“ und die Rekonstruktion des Zweiten Weltkrieges im Geiste des deutschen Generalstabes. In: Ernst Willi Hansen, Gerhard Schreiber, Bernd Wegner (Hrsg.): Politischer Wandel, organisierte Gewalt und nationale Sicherheit. BeitrĂ€ge zur neueren Geschichte Deutschlands und Frankreichs – Festschrift fĂŒr Klaus-JĂŒrgen MĂŒller. Oldenbourg, MĂŒnchen 1995, S. 287–302, hier S. 298.
cite-note-5454. ↑ Gerd R. UeberschĂ€r: Generaloberst Franz Halder. Generalstabschef, Gegner und Gefangener Hitlers. Muster-Schmidt, Göttingen 1991, S. 95.
cite-note-5555. ↑ Jost DĂŒlffer: Politische Geschichtsschreibung der „45er-Generation“. Von der MilitĂ€rgeschichte des Zweiten Weltkriegs zur kritischen Zeitgeschichte (1950–1970). In: Christoph Cornelißen (Hrsg.): Geschichtswissenschaft im Geist der Demokratie. Wolfgang J. Mommsen und seine Generation. Akademie, Berlin 2010, ISBN 978-3-05-004932-8, S. 45–60, hier S. 51.
cite-note-5656. ↑ Esther-Julia Howell: Von den Besiegten lernen? Die kriegsgeschichtliche Kooperation der U.S. Armee und der ehemaligen Wehrmachtselite 1945–1961. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2015, S. 254 f. (Zitat), S. 280–284 u. S. 304 f.
cite-note-5757. ↑ Ronald Smelser/Edward J. Davies II: Die Romantisierung der Wehrmacht und Waffen-SS in den USA. Die „Gurus“ und ihr Einfluss auf die amerikanische Öffentlichkeit, in: Jens Westemeier (Hg.): „So war der deutsche Landser 
“. Das populĂ€re Bild der Wehrmacht. Schöningh, Paderborn 2019, S. 63–78, hier S. 63f.
cite-note-5858. ↑ Esther-Julia Howell: Bauen am Denkmal. Franz Halder, die Historical Division und die Legende von der „sauberen Wehrmacht“, in: Jens Westemeier (Hg.): „So war der deutsche Landser 
“. Das populĂ€re Bild der Wehrmacht. Schöningh, Paderborn 2019, S. 41–62, Zitate S. 42.